Wie wird man Clown

Clowns sind, ähnlich wie Kinder, neugierig, kontaktfreudig, interessiert an allem, experimentierfreudig, emotional, Forscher mit dem ganzen Körper, dem ganzen Sein. Sie bewegen sich ohne Plan und Vorsatz, ohne jede Verstellung, ohne Argwohn. Sie wissen: Die Welt ist schön, ein interessanter Ort, ein Abenteuerspielplatz. Aber sie sind keine Kinder.

Es sind Erwachsene, die spielen. Die diesen kindlichen Zustand in sich wieder freilegen und sich bewusst auf dieses ursprüngliche Spiel einlassen wollen. Die lernen, wieder ihre ganze Intuition, ihren Körperzu nutzen. Und die vor allem sich selbst und dann auch anderen damit Freude bereiten.

 

Clown wird man, indem man spielt und wieder lernt, das Spielen zu genießen. Und indem man sich von anderen alles abguckt, was einem gefällt. Mitmachen und Nachmachen sind die wichtigsten Lerntechniken des Clowns.

Das heißt auch: üben, ein guter Zuschauer zu sein. Aufmerksam zu schauen und zu fühlen: wann bin ich interessiert? Wo bin ich berührt? An welcher Stelle habe ich gelacht?

 

Als Zuschauer genießen wir es, wenn wir mit dem Clown und seinen ganz einfachen menschlichen Fehlern und Schwächen, mit seiner Triebhaftigkeit und seinen ohne Scheu gezeigten echten Gefühlen mitfühlen und mitlachen können. Dass der Clown alle auftauchenden Schwierigkeiten und sein Scheitern als Schicksal hinnimmt und sich dennoch positiv und vertrauensvoll in der Welt bewegt, macht, dass wir uns für den Moment mit uns selbst und dem Leben zutiefst versöhnen können.


Einzel- und Kleingruppentraining, Supervision

Intensivtraining nach Bedarf und nach eigenen Vorstellungen und Wünschen. Hospitationen und begleitete Übungseinsätze in Einrichtungen sind möglich.

Stundensatz nach Aufwand ab 65 €